
Behandlungsangebot
Für wen?
-Kinder und Jugendliche von Geburt bis 21 Jahre
-Eltern und Familienangehörige werden je jünger das Kind, umso mehr mit in die Behandlung einbezogen
-im Jugendalter ist unter bestimmten Bedingungen eine Behandlung ohne Einbezug der Eltern möglich. Kontaktiere mich gerne und wir suchen nach einer Lösung für Deine Situation
Häufige Themen
-Angststörungen
-Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS)
-frühkindliche Regulationsstörungen (Schlafen, Schreien, Füttern)
-Depressionen
-Zwangsstörungen
-Essstörungen
-Störungen des Sozialverhaltens
-Anpassungsstörungen
-Schlafstörungen
-Einnässen/Einkoten
-Körperliche Beschwerden ohne Befund
-Selbstverletzendes Verhalten
-Suizidgedanken
-Schulprobleme
-Familiäre Belastungen
-Selbstwertprobleme
-andere Themen, von denen man gar nicht weiß, wie man sie benennen soll
Methode Verhaltenstherapie
Wird als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden.
Dabei werden die Ursachen für das problematische Verhalten erforscht, um in der Behandlung für jede(n) PatientIn individuell neue Denkmuster und Verhaltensweisen zu erlernen. Die Familie wird dabei als Unterstützung mit einbezogen.
Die Therapie findet in der Regel wöchentlich statt, eine Sitzung dauert dabei 50 Minuten. In Zeiten besonders intensiver Arbeit können Sitzungen auch als Doppelsitzung erfolgen.
Baby- und Kleinkindsprechstunde
Die ersten Lebensjahre mit einem Kind bringen viele schöne, aber auch herausfordernde Momente mit sich. Gerade in dieser intensiven Zeit tauchen bei Eltern oft Fragen auf wie:
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Warum schreit mein Baby so viel – und wie kann ich es beruhigen?
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Warum schläft mein Kind schlecht oder wacht ständig auf?
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Weshalb klappt das Füttern nicht richtig?
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Warum hat mein Kind so starke Wutausbrüche?
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In bis zu fünf Terminen können wir gemeinsam auf Ihre Situation schauen, passende Lösungen finden und schnelle, alltagsnahe Unterstützung anbieten.
An Eltern:
Für die Teilnahme an psychotherapeutischen Sitzungen (und hier gehört auch schon ein Erstgespräch dazu), wird das Einverständnis beider Sorgeberechtigten benötigt.
Hierfür können Sie folgendes Formular bereits vor dem ersten Termin ausdrucken und beim ersten Termin mitbringen!
Ablauf und Organisation
Für eine Vorstellung in unserer Praxis ist keine Überweisung notwendig. Bei der Inanspruchnahme von psychotherapeutischen Leistungen ist bei Minderjährigen mittlerweile bereits ab dem Erstgespräch die Einverständnis aller sorgeberechtigten Personen notwendig!
Das bedeutet, dass das Einverständnis bitte auf diesem Formular
(Einverständniserklärung) bestätigt werden muss, welches zum Ersttermin unterschrieben vorgelegt werden muss. Andernfalls muss der Termin leider verschoben werden!
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​Im Erstgespräch ist Zeit, um über die aktuelle Situation zu sprechen und eine erste diagnostische Einschätzung sowie Empfehlung zu besprechen. Wenn die Empfehlung zur ambulanten Psychotherapie ausgesprochen wird, gibt es im Anschluss sogenannte probatorische Sitzungen (wie eine Probe-Therapie). Diese dient zum Kennenlernen sowie zur diagnostischen Einschätzung der Situation. Auch haben wir in den ersten Stunden Zeit, uns kennenzulernen und zu schauen, ob die Chemie zwischen uns passt und Du/Sie sich bei uns wohlfühlen. Wenn dann die Entscheidung für eine Psychotherapie getroffen ist, können Stunden für eine Kurzzeittherapie (ca. 5 Monate) sowie für eine Langzeittherapie (ca. 12-18 Monate) beantragt werden.
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Termin Erstgespräch
Du/Sie können sich bei Bedarf gerne innerhalb unserer Sprechzeiten telefonisch melden.
Auch ist es möglich, online im Epikur-Patientenportal (externer Link) einen Termin für ein Erstgespräch zu buchen. Erstgespräche finden i.d.R. vormittags statt, da die Nachmittage für regelmäßige Therapietermine freigehalten werden.
In der Praxis wird mit der Epikur-Patienten resp. Therapeuten-App gearbeitet. Nähere Informationen finden Sie in diesem Infoblatt.
Detaillierte Informationen zum Datenschutz im Epikur-Patientenportal finden Sie auf der Homepage von Epikur: Epikur Patienten-App (externer Link).
Angstsprechstunde
Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Für betroffene Kinder und Jugendliche sind sie oft mit großem Leidensdruck verbunden – auch für Eltern und Familien kann die Situation sehr belastend sein.
Bleiben Angststörungen unbehandelt, steigt das Risiko, im Erwachsenenalter weitere psychische Erkrankungen zu entwickeln. Umso wichtiger ist es, frühe Anzeichen ernst zu nehmen und rechtzeitig passende Hilfe anzubieten.
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Familien werden dabei unterstützt, Ängste zu erkennen, zu verstehen und wirksame Wege aus der Angst zu finden. Hierfür können in bis zu fünf Terminen erste alltagsnahe Strategien zum Umgang mit Ängsten erlernt werden.
Die Angstsprechstunde kann dementsprechend sowohl vor einer möglichen Psychotherapie zur Prävention einer klinischen Symptomatik als auch im Anschluss an eine Psychotherapie als Booster-Session in Anspruch genommen werden.